Praxisnahe Berufsorientierung (BOP)

Praxisnahe Berufsorientierung: Werkstatttage im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms (BOP)

Wie fühlt es sich an, mit den eigenen Händen etwas herzustellen? Welche Berufe passen zu meinen Interessen und Fähigkeiten? Antworten auf diese Fragen erhalten Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Werkstatttage des Berufsorientierungsprogramms (BOP).

Die Werkstatttage finden in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten oder vergleichbaren Einrichtungen statt. Diese bieten mit ihren professionellen Lehrwerkstätten ideale Voraussetzungen für eine realitätsnahe und zugleich geschützte berufliche Erprobung.

Die Durchführung des Programms erfolgt durch die Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (aQa GmbH) an den Standorten Gründau-Rothenbergen und Hanau. Teilnehmende Schulen sind die Alteburg-Schule in Biebergemünd sowie die Philipp-Reis-Schule in Gelnhausen.

Im Mittelpunkt der Werkstatttage steht das praktische Erleben verschiedener Berufsfelder. In modern ausgestatteten Werkstätten können die Schüler*innen selbst aktiv werden – etwa beim Schreinern einer Truhe, beim Nähen eines Kleidungsstücks oder bei technischen Aufgaben. Neben den Bereichen Handwerk und Technik lernen sie auch den Bereich Lager und Logistik kennen.

Im Vorfeld wählen die Schüler*innen Berufsfelder, die sie an jeweiligen Berufsorientierungstagen näher kennenlernen. Die Teilnahme erfordert das Tragen von Sicherheitsschuhen und/oder geeigneter Arbeitskleidung. Die täglichen Zeiten sind von 08:00 Uhr bis 15:00/15:30 Uhr.

Das Berufsorientierungsprogramm läuft im Förderzeitraum vom 01.01.2026 bis 31.08.2027 und leistet einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen und praxisnahen Berufsorientierung. Ziel ist es, junge Menschen bei der Entwicklung realistischer Berufsperspektiven zu unterstützen und sie auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf zu begleiten.

Dieses Angebot wird finanziell gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.