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Landrat Erich Pipa verabschiedet Altenpflegehelfer/innen

Main-Kinzig-Kreis. – Insgesamt 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifizierten sich innerhalb eines Jahres  zu Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfern. Aus den Händen von Landrat Erich Pipa nahmen sie jetzt ihre Zeugnisse entgegen. Seit 2005 bietet die kreiseigene Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung in Kooperation mit dem Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach die Ausbildung Altenpflegehilfe an.

Auf 700 Stunden Theorie am Aus- und Fortbildungsinstitut der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und 1000 Stunden Praxis in Altenpflegeheimen und bei ambulanten Diensten blicken die  Absolventen zurück.

Gerade auch im Hinblick auf die demographische Entwicklung, hob der Landrat hervor, „ist die Altenpflege ein Beruf mit Zukunft. Wir brauchen ausreichend gut qualifizierte Pflegekräfte“. Besonders würdigte Erich Pipa, dass es nicht nur junge Menschen seien, die sich dieser Ausbildung stellen. Im Alter von 18 bis 57 Jahren haben die Frauen und Männer Ehrgeiz und Durchhaltevermögen bewiesen und „somit Großartiges erreicht, auf dass Sie stolz sein können“, sagte der Landrat und gratulierte den Absolventen zum erfolgreichen Abschluss.

Bereits bei der Abschlussfeier hatten schon neun Frauen und Männer einen Ausbildungs-  oder  Arbeitsvertrag, sechs haben eine mündliche Zusage und acht sind noch im Bewerbungsverfahren. Bisher konnten mit Unterstützung der Arbeitsvermittlung des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA), der AQA und der Altenpflegeschule bis zu drei Monaten nach dem Examenserhalt 90 Prozent der Absolventen eines Jahrgangs einen Arbeitsvertrag erhalten.

Vom Kommunalen Center für Arbeit waren Michael Krumbe, Janine Körte und Carsten Grau sowie von der AQA Helmtrud Abs und Carmen Jackel zur Examensfeier gekommen. Die AQA kooperiert bei diesem Projekt eng mit dem Aus- und Fortbildungsinstitut der Alten- und Pflegzentren des Kreises. Denn im Gegensatz zur üblichen Altenpflegehelfer- Ausbildung sind die Schülerinnen und Schüler nicht bei einem Pflegeheim angestellt, sondern haben einen Vertrag mit der AQA und der Altenpflegeschule.

So wurden für die 12 Monate die laufenden Arbeitslosengeld II-Leistungen weitergezahlt. Außerdem erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fahrtkosten und eventuell entstandene Kinderbetreuungskosten erstattet, das zu zahlende Schulgeld wurde vom Land Hessen übernommen.

Die frischgebackenen Altenpflegehelfer sind Bouchra Afif, Verena Pinther und Konstantina Pipiliari aus Maintal, Ulrich Baldus und Anna Lein aus Erlensee-Langendiebach und Annika Bezemer und Alexander Schmidt aus Rodenbach sowie Patrick Donovan, Lynet Imbisu, Tuba Kaya, Harald Schulz und Manuela Thomanek aus Hanau, Sophia Evertse und Natascha Spatzier aus Langenselbold, Michaela Radtke aus Nidderau-Windecken und Caroline Spahn aus Bruchköbel, Jenny Feldkow und Jessica Shell aus Gründau, Manuela Fischer und Ramona Weiß aus Bad Orb, Jörg Hahnemann und Galina Schneider aus Gelnhausen und Christopher Shady aus Brachttal sowie Jörg Baude aus Sinntal, Markus Schmitz aus Bad Soden-Salmünster und Annett Ziegler aus Steinau.

 

Die frischgebackenen Altenpflegerhelfer mit ihren Dozenten und Ausbildungspartnern sowie Landrat Erich Pipa (rechts vorn im Bild).