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Landrat Erich Pipa begrüßt 44 neue Auszubildende bei der AQA
Main-Kinzig-Kreis. – Landrat Erich Pipa hat am Freitagmorgen 44 neuen Auszubildenden der Gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) ihre Ausbildungsverträge überreicht. Derzeit befinden sich aktuell 128 Auszubildende bei der AQA. „Damit sind wir einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region“, waren sich Landrat Erich Pipa und Betriebsrat Hans-Jürgen Wolfenstädter einig.
Die Ausbildung der jungen Männer und Frauen aus dem Main-Kinzig-Kreis erfolgt in den Berufen Teilezurichter/in, Konstruktionsmechaniker/in, Holzmechaniker/in, Tischler/in, Änderungsschneider/in, Maßschneider/in, Koch/Köchin, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation in Voll- und Teilzeit, Bürokaufmann/-frau in Voll- und Teilzeit, Hochbaufacharbeiter/in sowie Anlagenmechaniker/in in Heizung-Sanitär- und Klimatechnik. Damit hat sich das Angebot an Ausbildungsplätzen bei der AQA noch einmal erweitert: Neu hinzugekommen im Vergleich zum Vorjahr sind die Berufe Maßschneider/in und Tischler/in. Ebenfalls neu im Angebot sind kooperative Ausbildungsgänge in den Berufen Fachkraft für Lagerlogistik, Einzelhandelskauffrau und Kauffrau für Bürokommunikation. Dabei fungiert die AQA als Ausbildungsbetrieb und stellt die sozialpädagogische Begleitung und den ausbildungsbegleitenden Unterricht sicher, während ein Kooperationsbetrieb auf dem ersten Arbeitsmarkt die Fachpraxis und die Fachtheorie erbringt.
In seiner Begrüßung hob der Landrat und Aufsichtsratsvorsitzende Erich Pipa die Chance hervor, die sich den jungen Männern und Frauen nun ermögliche. „Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist einer der wichtigsten Bausteine für ein Leben ohne staatliche Leistungen“, betonte Pipa. Er appellierte an die neuen Auszubildenden, sich für die Gesellschaft zu interessieren und sich in das Leben in den Städten und Gemeinden einzumischen. Das Kommunale Center für Arbeit (KCA), das die Ausbildung finanziert, investiert allein in diesem Jahr 2,3 Millionen Euro, um den jungen Männern und Frauen eine Perspektive zu ermöglichen.
Pipa bedankte sich außerdem bei den Kreistagsabgeordneten, die die Arbeit der AQA seit Jahren mittragen und dadurch Möglichkeiten eröffnen, „die es in anderen Landkreisen so nicht gibt“. Zugleich kritisierte der Landrat, dass in diesem Jahr aufgrund der Mittelkürzungen des Bundes erstmals weniger Auszubildende aufgenommen werden konnten als im Vorjahr. „Da wird auf der einen Seite stark gekürzt, auf der anderen Seite ertönt zeitgleich der Ruf nach qualifizierten Fachkräften. Die aber bekommen wir doch nur durch eine qualifizierte Ausbildung“, machte Pipa deutlich, dass er den Kurs der Bundesregierung nicht mittragen könne.

Bildunterschrift: Landrat Erich Pipa hieß die neuen Auszubildenden bei der AQA willkommen.

