23.01.2018


MiA
        Die Teilnehmer des MiA-Projektes im Bereich Bau und Ausbau bei der AQA in Gründau-Rothenbergen 
        mit ihren Betreuern (vorn vierter v.l. im Bild: Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-
        -Schlüchtern, Klaus Zeller, daneben Helmtrud Abs und Susanne Simmler).

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Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler informierte sich vor wenigen Tagen bei der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) über das bereits vor gut zwei Jahren sehr erfolgreich begonnene Kooperationsprojekt „MiA“.

Ziel ist es, Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. „MiA“ steht für Migranten in Arbeit und richtet sich an Menschen mit Migrationshintergrund, die aufgrund einer akuten Bedrohung oder menschenunwürdiger Lebensbedingungen ihr Herkunftsland verlassen mussten.

In der Maßnahme „Bau und Ausbau“, die im September des vergangenen Jahres startete, sind acht männliche Teilnehmer, die im Durchschnitt 25 Jahre alt sind, sie kommen aus Syrien, Eritrea und dem Iran. Sie bekommen Grundlagen des Baugewerbes vermittelt, die auf vorhandene Kenntnisse und Fertigkeiten aufbauen, dabei wird großer Wert auf die berufliche Sprachkompetenz gelegt und in Verbindung mit einem Praktikum direkt auf den Baustellen, entsprechende Erfahrungen vermittelt.

In Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Center für Arbeit (KCA), der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern und den Bildungspartnern Main-Kinzig (BIP) bietet die AQA diese Maßnahme an. „Den Teilnehmern wird somit ein Zugang zu den heimischen Firmen geboten und diese nehmen die motivierten Arbeitskräfte gern in ihren Unternehmen auf“, berichtet Helmtrud Abs, Geschäftsführerin der AQA, inzwischen sei es so, „dass die Firmen aus dem Main-Kinzig-Kreis bei uns nachfragen und einen hohen Bedarf haben“, so Abs. Das sind die Erfahrungen aus den vergangenen Maßnahmen, die für den Erfolg des Integrationsprojektes sprechen. Seit der Einführung nehmen bereits 60 Menschen mit Migrationshintergrund an diesem Projekt teil.

Auch in dem aktuellen Kurs sind die Teilnehmer sehr motiviert. In einem Gespräch mit der Ersten Kreisbeigeordneten berichteten sie über die Fortschritte, die sie sowohl in sprachlicher als auch in praktischer Hinsicht bereits erworben haben. Dass sie Spaß an der Arbeit haben, ist bei den Besuchern deutlich zu spüren.

„Wir brauchen Fachkräfte, viele der Flüchtlinge, die zu uns kommen, haben Vorkenntnisse bereits auf dem Bau in ihren Heimatländern erworben. Doch um sie möglichst erfolgreich in den Arbeitsmarkt hier zu integrieren, benötigen sie insbesondere beim Erlernen der deutschen Sprache oder bei der Einführung in den Beruf Unterstützung, das gelingt auf diesem Weg hervorragend“, freute sich Simmler bei ihrem Besuch in den Ausbildungsräumen der AQA gemeinsam mit Klaus Zeller, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.

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