16.08.2017


Antrittsbesuch AQA
        Beim Rundgang durch die Räume der AQA informierte sich Landrat Stolz (Mitte) unter anderem 
       
über die Arbeit in der Textilwerkstatt. Begleitet wurde er unter anderem (von rechts) von Geschäfts-
        führerin Helmtrud Abs sowie den Bereichsleiterinnen Sabine Farr-Bernges und Gerti Preuss.

 

Größtmögliche Transparenz und ein kollegiales Miteinander


Rund drei Stunden hatte Landrat Thorsten Stolz für den Antrittsbesuch bei der kreiseigenen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) eingeplant. Auch für die anderen Gesellschaften und Eigenbetriebe des Main-Kinzig-Kreises nutzte er die etwas ruhigere Ferienzeit zu einem ausführlichen Termin.

„Neben der hohen Kompetenz erlebe ich hier eine enorme Begeisterung und Identifikation mit den gestellten Aufgaben“, fasst der Landrat seine Eindrücke zusammen. Sämtliche Unternehmen seien gut aufgestellt und würden im täglichen Einsatz ihre Leistungsfähigkeit bestätigen. Beispielhaft sei dafür die Qualifizierungsgesellschaft AQA, die sich mit ihren rund 150 Beschäftigten immer wieder den veränderten Herausforderungen anpassen muss.

So ist hier in kürzester Zeit ein umfassendes Angebot zur Schulung, Mobilisierung und Ausbildung von Migranten geschaffen worden. „Es war eine Mammutaufgabe, die uns aber sehr viel Freude bereitet hat“, schildert Geschäftsführerin Helmtrud Abs. Innerhalb eines knappen Jahres sei ein Maßnahmenpaket mit entsprechenden Inhalten, dem nötigen Personal, Räumlichkeiten und Lehrmitteln auf den Weg gebracht worden.

Dieser Einsatz habe sich in vollem Umfang gelohnt, denn die Resonanz bei den Flüchtlingen und Asylsuchenden sei hervorragend. „Wir erleben hier eine sehr hohe Präsenz und Mitwirkung“, bestätigt die Geschäftsführerin im Gespräch mit Landrat Stolz. Parallel laufen auch die anderen Projekte für die jeweiligen Zielgruppen erfolgreich weiter und auch für Sonderaufgaben bleibt immer noch Zeit und Raum. Ein wesentliches Aufgabenfeld bleibt außerdem die Ausbildung, in besonderen Fällen auch in Teilzeit.

Den Auftakt seiner Antrittsbesuche machte Landrat Stolz bei der Bildungspartner GmbH, die am Standort Gelnhausen seit ein paar Jahren über eine optimale Infrastruktur verfügt. „Es ist ein wichtiges Signal, das wir dem Lernen in allen Lebensphasen eine hohen Stellenwert beimessen“, sagt Stolz. Rund 300 Dozenten sind hier in den unterschiedlichen Bereichen tätig.

Der größte Arbeitgeber der fast 20 „Töchter des Main-Kinzig-Kreises“ sind die Main-Kinzig-Kliniken mit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mehrere hundert Beschäftigte zählen auch die Sparkasse Hanau (680), die Alten- und Pflegezentren (980) und das Kommunale Center für Arbeit (365). Bei den Kreiswerken Main-Kinzig sind etwa 240 Männer und Frauen im Einsatz.

In den kommenden Tagen wird Landrat Stolz auch noch die Kreisverkehrsgesellschaft, die Kreissparkasse Schlüchtern, den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft sowie die Spessart Tourismus und Marketing GmbH besuchen. Ausführliche Gespräche gab es bereits bei der Kreissparkasse Gelnhausen, dem Wasserverband Kinzig, beim Eigenbetrieb Jugend- und Freizeiteinrichtungen, der Main-Kinzig-Gas GmbH sowie bei der Breitbandgesellschaft.

Für den Start in sein neues Amt setzt Stolz auf größtmögliche Transparenz und ein kollegiales Miteinander. „Der direkte Kontakt in alle Bereiche und das offene Wort sind mir wichtig“, sagt der Landrat, der mit großer Neugier in die Gespräche gegangen ist. Dabei hat er – wie schon bei der Begrüßung der Amts- und Referatsleiter – deutlich gemacht, dass es „keine Denkverbote“ gibt.

Auch für die Verwaltung sowie die Außenstellen hat sich Landrat und Personaldezernent Stolz einen umfassenden „Besuchsplan“ vorgenommen. Einige Fachbereiche und Ämter konnte er bereits jeweils bei einem Rundgang näher kennen lernen, weitere Stationen werden in den kommenden Wochen folgen. Dabei weist er ausdrücklich darauf hin, dass die Reihenfolge der Besuche ausschließlich organisatorische Gründe hat.

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