11.10.2016 


422 Polizei referiert bei LAS

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (mittlere Reihe, rechts) hob zusammen mit
Burkhard Kratz, KCA-Vorstand Michael Krumbe, AQA-Geschäftsführerin Helmtrud Abs,
Mustafa Karaca (links daneben) und Kai Strauß die gute Zusammenarbeit zwischen
Polizei und dem LAS-Programm hervor.

 

„Die Polizei, dein Freund und Helfer“: Dieses Motto stand im Mittelpunkt des Besuchs von Polizeibeamten bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern von LAS, der Maßnahme für berufliche Orientierung von geflüchteten Menschen.

LAS steht für „Leben – Arbeit – Sprache“ und beinhaltet dabei neben Hilfestellungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt auch eine Grundorientierung im Alltag und im Main-Kinzig-Kreis.

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler begrüßte neben dem Leiter der Polizeistation Hanau I, Polizeirat Burkhard Kratz, auch den Migrationsbeauftragten der Polizei Hessen, Mustafa Karaca, sowie Polizeioberkommissar Kai Strauß, die den Frauen und Männern Gesetze, Normen und Gebräuche in Deutschland vorstellten. Gegenstand des Unterrichts waren aber auch ganz praktische Themen wie jenes, einen Notruf abzusetzen.

„Der Besuch der Polizisten hat zwei Zwecke erfüllt. Zum einen ist es uns wichtig, unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern grundlegende Dinge des deutschen Rechtsstaats zu vermitteln. Zum anderen wollen wir den Menschen aber auch zeigen, dass sie sich vertrauensvoll an staatliche Organe wenden können, wenn sie in Not geraten, eben als Freund und Helfer“, erklärte Susanne Simmler, die zugleich Aufsichtsratsvorsitzende des Kommunalen Centers für Arbeit – Jobcenter – und Soziales (KCA) sowie der Gesellschaft für Ausbildung, Qualifizierung und Arbeit (AQA) ist.

Die LAS-Seminare werden von den beiden Kreisgesellschaften gemeinsam organisiert. Diese sind an den drei Standorten Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern für bis zu 1.000 Flüchtlinge angelegt und damit eines der größten Integrationsprojekte hessenweit. Dem Vortrag der Polizei lauschten in Hanau unter anderem auch KCA-Vorstand Michael Krumbe und AQA-Geschäftsführerin Helmtrud Abs.

„Wir wollen solche Vorträge möglichst vielen Menschen anbieten, die aus Kriegs- und Krisengebieten zu uns gekommen sind. Viele von ihnen haben negative Erfahrungen mit Staat und Polizei in ihren Herkunftsländern gemacht, wir wollen neben der beruflichen Orientierung gemeinsam das Vertrauen in die deutsche Polizei und den deutschen Rechtsstaat aufbauen und stärken“, begründet Susanne Simmler die Kooperation mit der Polizei. Dazu gehöre es, in Kursen und mit Vorträgen gezielt auf die Asylbewerber zuzugehen, aber auch klar zu kommunizieren, was von den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland erwartet wird, etwa welche Pflichten und gesetzlichen Regeln einzuhalten sind.

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