05.08.2011 


             

Insgesamt 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifizierten sich innerhalb eines Jahres  zu Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfern.

Aus den Händen von Landrat Erich Pipa nahmen sie jetzt ihre Zeugnisse entgegen. Seit 2005 bietet die kreiseigene Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung in Kooperation mit dem Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege in Rodenbach die Ausbildung Altenpflegehilfe an.

Auf 700 Stunden Theorie am Aus- und Fortbildungsinstitut der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und 1000 Stunden Praxis in Altenpflegeheimen und bei ambulanten Diensten blicken die  Absolventen zurück.

Gerade auch im Hinblick auf die demographische Entwicklung, hob der Landrat hervor, „ist die Altenpflege ein Beruf mit Zukunft. Wir brauchen ausreichend gut qualifizierte Pflegekräfte“. Besonders würdigte Erich Pipa, dass es nicht nur junge Menschen seien, die sich dieser Ausbildung stellen.

Im Alter von 18 bis 57 Jahren haben die Frauen und Männer Ehrgeiz und Durchhaltevermögen bewiesen und „somit Großartiges erreicht, auf dass Sie stolz sein können“, sagte der Landrat und gratulierte den Absolventen zum erfolgreichen Abschluss.

    

Pipa begrt Azubis

Landrat Erich Pipa hieß die neuen Auszubildenden bei der AQA willkommen.

Bereits bei der Abschlussfeier hatten schon neun Frauen und Männer einen Ausbildungs-  oder  Arbeitsvertrag,

sechs haben eine mündliche Zusage und acht sind noch im Bewerbungsverfahren.

Bisher konnten mit Unterstützung der Arbeitsvermittlung des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA), der AQA und der Altenpflegeschule bis zu drei Monaten nach dem Examenserhalt 90 Prozent der Absolventen eines Jahrgangs einen Arbeitsvertrag erhalten.

Vom Kommunalen Center für Arbeit waren Michael Krumbe, Janine Körte und Carsten Grau sowie von der AQA Helmtrud Abs und Carmen Jackel zur Examensfeier gekommen. Die AQA kooperiert bei diesem Projekt eng mit dem Aus- und Fortbildungsinstitut der Alten- und Pflegzentren des Kreises. Denn im Gegensatz zur üblichen Altenpflegehelfer- Ausbildung sind die Schülerinnen und Schüler nicht bei einem Pflegeheim angestellt, sondern haben einen Vertrag mit der AQA und der Altenpflegeschule.

So wurden für die 12 Monate die laufenden Arbeitslosengeld II-Leistungen weitergezahlt. Außerdem erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fahrtkosten und eventuell entstandene Kinderbetreuungskosten erstattet, das zu zahlende Schulgeld wurde vom Land Hessen übernommen.

Die frischgebackenen Altenpflegehelfer sind: Bouchra Afif, Verena Pinther und Konstantina Pipiliari aus Maintal, Ulrich Baldus und Anna Lein aus Erlensee-Langendiebach, Annika Bezemer und Alexander Schmidt aus Rodenbach sowie Patrick Donovan, Lynet Imbisu, Tuba Kaya, Harald Schulz und Manuela Thomanek aus Hanau, Sophia Evertse und Natascha Spatzier aus Langenselbold, Michaela Radtke aus Nidderau-Windecken, Caroline Spahn aus Bruchköbel, Jenny Feldkow und Jessica Shell aus Gründau, Manuela Fischer und Ramona Weiß aus Bad Orb, Jörg Hahnemann und Galina Schneider aus Gelnhausen, Christopher Shady aus Brachttal sowie Jörg Baude aus Sinntal, Markus Schmitz aus Bad Soden-Salmünster und Annett Ziegler aus Steinau.

16.12.2011

 

 


Landrat Erich Pipa hat am Freitagmorgen 44 neuen Auszubildenden der Gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) ihre Ausbildungsverträge überreicht.

Derzeit befinden sich aktuell 128 Auszubildende bei der AQA. „Damit sind wir einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region“, waren sich Landrat Erich Pipa und Betriebsrat Hans-Jürgen Wolfenstädter einig.

Die Ausbildung der jungen Männer und Frauen aus dem Main-Kinzig-Kreis erfolgt in den Berufen Teilezurichter/in, Konstruktionsmechaniker/in, Holzmechaniker/in, Tischler/in, Änderungsschneider/in, Maßschneider/in, Koch/Köchin, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation in Voll- und Teilzeit, Bürokaufmann/-frau in Voll- und Teilzeit, Hochbaufacharbeiter/in sowie Anlagenmechaniker/in in Heizung-Sanitär- und Klimatechnik. Damit hat sich das Angebot an Ausbildungsplätzen bei der AQA noch einmal erweitert: Neu hinzugekommen im Vergleich zum Vorjahr sind die Berufe Maßschneider/in und Tischler/in.

Ebenfalls neu im Angebot sind kooperative Ausbildungsgänge in den Berufen Fachkraft für Lagerlogistik, Einzelhandelskauffrau und Kauffrau für Bürokommunikation. Dabei fungiert die AQA als Ausbildungsbetrieb und stellt die sozialpädagogische Begleitung und den ausbildungsbegleitenden Unterricht sicher, während ein Kooperationsbetrieb auf dem ersten Arbeitsmarkt die Fachpraxis und die Fachtheorie erbringt. In seiner Begrüßung hob der Landrat und Aufsichtsratsvorsitzende Erich Pipa die Chance hervor, die sich den jungen Männern und Frauen nun ermögliche:

„Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist einer der wichtigsten Bausteine für ein Leben ohne staatliche Leistungen“,

Er appellierte an die neuen Auszubildenden, sich für die Gesellschaft zu interessieren und sich in das Leben in den Städten und Gemeinden einzumischen. Das Kommunale Center für Arbeit (KCA), das die Ausbildung finanziert, investiert allein in diesem Jahr 2,3 Millionen Euro, um den jungen Männern und Frauen eine Perspektive zu ermöglichen.

Pipa bedankte sich außerdem bei den Kreistagsabgeordneten, die die Arbeit der AQA seit Jahren mittragen und dadurch Möglichkeiten eröffnen, „die es in anderen Landkreisen so nicht gibt“. Zugleich kritisierte der Landrat, dass in diesem Jahr aufgrund der Mittelkürzungen des Bundes erstmals weniger Auszubildende aufgenommen werden konnten als im Vorjahr. „Da wird auf der einen Seite stark gekürzt, auf der anderen Seite ertönt zeitgleich der Ruf nach qualifizierten Fachkräften. Die aber bekommen wir doch nur durch eine qualifizierte Ausbildung“, machte Pipa deutlich, dass er den Kurs der Bundesregierung nicht mittragen könne.

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