04.09.2008 


 
Landrat Erich Pipa begrüßte die neuen Auszubildenden der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Aus-
bildung am AQA-Stammsitz in Gründau-Rothenbergen.

„Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich mit einer fundierten Ausbildung beste Voraussetzungen für ihr Berufsleben zu schaffen“, begrüßte Landrat Erich Pipa die neuen Auszubildenden der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) in Gründau-Rothenbergen.

42 junge Menschen im Alter zwischen 17 und 29 Jahren erhielten von Erich Pipa die unterzeichneten Verträge für die Berufe Änderungsschneiderin, Bürokaufmann, Bürokauffrau, Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation, Koch, Holzmechaniker/in, Konstruktionsmechaniker und Teilezurichter.

Der Landrat appellierte an die Auszubildenden, sich ihrer Chance bewusst zu werden. „Denn ginge es nach der Bundesregierung, dürften wir in Zukunft Menschen wie Sie nicht mehr ausbilden“, erinnerte Pipa an den schwelenden Konflikt um die Neugestaltung des Gesetzes zur Betreuung Langzeitarbeitsloser. Darin solle zwar der Fortbestand der 69 Optionskommunen in Deutschland festgeschrieben werden, „aber die Bundesregierung will uns zahlreiche Grundlagen unserer erfolgreichen Arbeit entziehen“, berichtete der Landrat. Er werde indes weiter alles in seiner Macht stehende unternehmen, damit die AQA auch in Zukunft jungen Menschen einen Ausbildungsplatz und damit eine Perspektive anbieten könne. Aus diesem  Grund sei auch Andrea Nahles kürzlich zu Gast bei der AQA gewesen. „Ich werde mich auch künftig politisch mit den Vertretern des Bundes streiten, die Einfluss auf unsere erfolgreiche Arbeit  nehmen wollen“, kündigte Pipa an.

Als Ansporn für die 42 jungen Auszubildenden berichtete Landrat Erich Pipa von mehreren AQA-Auszubildenden, die ihre Lehrzeit als Beste oder Bester ihrer Innung beendet haben. „Wir haben sehr gute Ausbilder bei uns, die euch das nötige Rüstzeug geben werden“, unterstrich Pipa.

Dass die Ausbildung bei der AQA gut sei, beweise ein Blick in die Statistik. „95 Prozent unserer Auszubildenden bestehen ihre IHK-Prüfung, die meisten davon mit soliden Noten.“ Insgesamt bilde die AQA derzeit in acht Lehrberufen (Änderungsschneiderin, Holzmechaniker/in, Konstruktionsmechaniker, Teilezurichter, Bürokauffrau/mann, Kauffrau/mann für Bürokommunikation, Koch und Fachkraft im Gastgewerbe).

Den neuen Auszubildenden, die ihre Lehre zum 1. August angetreten haben, rief der Landrat zu, sich für die Ereignisse, die um sie herum geschehen, zu interessieren und an Entscheidungsprozessen teilzunehmen. „Im kommunalen Bereich kann man viel bewegen. Dafür ist aktives Einmischen notwendig“, betonte Pipa.

AQA-Geschäftsführer Gerhard Freund stellte in seiner Ansprache dar, dass für das Absolvieren einer Ausbildung Biss und Durchhaltevermögen notwendig seien. „Es mag Tage geben, an denen man weniger Lust hat als sonst – und man muss trotzdem zur Arbeit gehen“. Zum Abschluss wünschte Betriebsratsvorsitzender Hans-Jürgen Wolfenstädter den Azubis ein „Glück auf“ für ihre Tätigkeit in den kommenden Jahren.

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