13.03.2007 


 

„AQA qualifiziert Arbeitslose, kümmert sich individuell um ihre Probleme und vermittelt sie passgenau in Stellen auf dem Ersten Arbeitsmarkt“, umriss Landrat Erich Pipa die Methoden der kreiseigenen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung.

Der AQA-Aufsichtsratsvorsitzende begrüßte rund 20 FDP-Mitglieder und Angehörige der Kreistagsfraktion unter der Führung von Liselotte Pfeil bei AQA in Hanau-Wolfgang.

AQA-Geschäftsführer Gerhard Freund und Prokurist Michael Krumbe gaben den Besuchern einen Überblick über Rahmenbedingungen, Aktivitäten und Erfolge der gemeinnützigen GmbH seit dem Start vor 26 Monaten, als der Kreis die Option wählte, alle Langzeitarbeitslosen in Eigenregie zu betreuen. Dabei wies Erich Pipa auch auf die oft schwierigen Rahmenbedingungen der Arbeit der gemeinnützigen GmbH hin. „Die Hartz IV-Gesetzgebung ist ein Monsterwerk, das immer mehr Bürokratie produziert“, sagte Pipa. Zudem werde der Optionsträger für erfolgreiche Vermittlungen durch Streichung der Bundesmittel bestraft, so dass es immer schwieriger werde, Personalkosten und Integrationsmaßnahmen zu bezahlen.

Derzeit betreut AQA rund 8.000 Langzeitarbeitslose und deren Angehörige.

Insgesamt etwa 23.000 Menschen erhalten derzeit Leistungen nach Hartz IV im Main-Kinzig-Kreis. Seit Optionsstart am 1. Januar 2005 verzeichnete AQA insgesamt 14.216 Neuanträge auf Leistungen. Um Langzeitarbeitslose in Beschäftigung zu bringen, kooperiert die GmbH mit 2.500 Arbeitgebern in der Region, und hat seit dem Start der Option 5.525 Menschen auf den Ersten Arbeitsmarkt vermittelt und 145 in Zeitarbeit. 5.474 Menschen durchliefen Qualifizierungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen. Für gemeinnützige Arbeit hält der Kreis 968 Plätze vor.

Im Anschluss an die Präsentation folgte das Gespräch mit den Gästen und die Beantwortung der interessierten Fragen, wie die nach der psychosozialen Betreuung der Hilfeempfänger oder jene nach den betriebswirtschaftlichen Aspekten. Beim gemeinsamen Rundgang besichtigten die Gäste mit dem Technischen Betriebsleiter der AQA, Jens Geiger, die Metallwerkstatt sowie die Kaufmännische Aus- und Weiterbildung in Wolfgang mit Leiter Christoph Stürz.

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