16.02.2007 


 

Der Jahresbericht der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) enthält ausschließlich nachvollziehbare Fakten, die nach mathematischen Grundsätzen ausgewertet wurden. „Die Vorwürfe der Linken sind völlig an den Haaren herbeigezogen“, stellt Landrat Erich Pipa klar.

Dass der Auswertungszeitraum von Januar 2006 bis Dezember 2006 gewählt wurde, liegt an der Verlässlichkeit der Daten. „Im Januar gab es erstmals mit der Bundesagentur für Arbeit übereinstimmende Angaben“, betont Pipa. Die Unterstellung, AQA hätte diese elf Monate gewählt, um die Bilanz bewusst zu beschönigen, sei absurd.

Erst am 3. November wurde im Kreistag ein ausführlicher Bericht für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2006 abgegeben. „Die Präsentation basierte auf dem gleichen Zahlenmaterial und stieß auf äußerst positive Resonanz“, erinnert Pipa. Auch von der Fraktion der Linken gab es keine Einwände zu dem Vortrag.

Vor zwei Wochen ergänzte AQA schließlich in einer Pressemitteilung seine Jahresbilanz und informierte, dass der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit von Januar zu Januar bei 21 Prozent lag.

„Wir setzen bewusst auf Zahlen, die in Nürnberg anerkannt und nachvollziehbar sind, um damit jedem Vorwurf der Täuschung zu begegnen“, erläutert Pipa. Die Gesellschaft setze auf die höchst mögliche Transparenz und habe keinen Grund, irgendetwas zu manipulieren.

Doch leider würden die Linken nur daran interessiert sein, die Vermittlungstätigkeit des Kreises in ein schlechtes Licht zu rücken. „Sie zeigen kein wirkliches Interesse an den Menschen und an der Arbeit unserer Gesellschaft“, sagt Pipa. Außerdem seien sie nicht in der Lage, den Jahresbericht zu lesen und den Ausführungen der Gesellschaft zu folgen. Nur so seien die erneuten öffentlichen Fragen nach der Qualität der Vermittlung zu verstehen.

„Wir haben immer wieder betont, dass wir ausschließlich den 1. Arbeitsmarkt als Vermittlungserfolg bewerten“, erklärt Pipa.

In diesem Zusammenhang sei die Frage der Linken nach den „Ein-Euro-Jobs“ völlig unsinnig. AQA betont in jeder öffentlichen Darstellung, dass gemeinnützige Arbeit (1,80-Euro-Jobs) niemals zu den Vermittlungszahlen addiert werden Außerdem sei dem Bericht zu entnehmen, dass es sich in nur rund 20 Prozent der Fälle um „geförderte Integrationen“ handelt. Dahinter steckt ein auf zwölf Monate befristeter Eingliederungszuschuss von insgesamt maximal 2.800 Euro.

Darüber hinaus liefert der Bericht eine Gliederung nach Branchen, Wohnort und Altersgruppe der Betroffenen. Hierzu enthält das Papier eine detaillierte prozentuale Aufstellung, in welche Berufsfelder die Vermittlungen erfolgten. Auch gibt AQA darüber Auskunft, wie sich die SGB-II-Anträge aufgliedern. „Wir liefern sämtliche Fakten, die zur Verfügung stehen und verwertbar sind“, fasst Pipa zusammen. Die Kampagne der Linken sei daher abgedroschen und durchsichtig. Hier werde mit Dreck geworfen mit dem Ziel, irgendetwas werde schon hängen bleiben.

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