07.02.2013 


 
In der neuen Halle in Hanau zeigt Geschäftsführerin Helmtrud Abs (2.v.r.) die guten Arbeits- und Ausbildungs-
bedingungen für den Metallbereich.

Veränderte Ansprüche des Arbeitsmarktes sowie gesetzliche Auflagen und Einschränkungen aufgrund des so genannten „Instrumentenkoffers“ haben auch den Main-Kinzig-Kreis vor besondere Herausforderungen gestellt.

„In den vergangenen Monaten haben wir unsere Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung neu geordnet und in weiten Teilen modernisiert“, berichtet Landrat Erich Pipa.

Mit der Umstrukturierung ist es der AQA gelungen, die vom Bund gekürzten Eingliederungsmittel teilweise zu kompensieren. „Das angestrebte Ziel war eine Bündelung der Kompetenzen bei gleichzeitiger Senkung des finanziellen Aufwandes“, schildert Pipa die Vorgaben. Zudem sollten Arbeitsbedingungen und Ausstattung auf den aktuellen Stand gebracht werden.

Den Abschluss der erfolgreichen Modernisierung der AQA bildete nun das erreichte Zertifikat als „zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung“. Eine in Hamburg ansässige Agentur hat nach ausführlicher Prüfung bestätigt, dass die im Sozialgesetzbuch sowie in den Zulassungsverordnungen festgelegten Anforderungen von der AQA in vollem Umfang erfüllt werden. Die Fachleute haben die unternehmerischen Strukturen und Prozesse sowie die Maßnahmen der Qualitätssicherung mit Bestnoten bewertet.

Wie Pipa kürzlich vor dem Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung berichtete, konnte der im Sommer 2011 eingeleitete Umbau der AQA inzwischen reibungslos abgeschlossen werden. Damit ist der Metallbereich nun komplett in einem Gebäude an der Donaustraße in Hanau angesiedelt. Die Räume im Industriepark Wolfgang wurden gekündigt und die Werkstätten am Standort Gründau anderweitig genutzt.

In den modernen Räumen stehen 80 Plätze zur Qualifizierung im Bereich Metall sowie 42 Plätze für die Ausbildung zur Verfügung.

Hinzu kommen gut ausgestattete Schulungsräume. „Mit der Neustrukturierung erreichen wir eine deutlich bessere Auslastung der Maschinen sowie einen optimierten  Personaleinsatz“, erläutert Helmtrud Abs, Geschäftsführerin der AQA. Zudem biete der neue Standort in Hanau eine bessere Verkehrsanbindung.

Auch der Holzbereich ist nun auf einen Standort konzentriert. „In den Werkstätten in Rothenbergen haben wir die geeigneten Voraussetzungen, um unsere Aufgaben mit bester Qualität zu erfüllen“, betont Pipa. Die nur teilweise ausgelastete Holz-Werkstatt in Bad Soden-Salmünster wurde bereits vor gut einem Jahr geschlossen und nach Gründau verlagert. Die Investitionen in neue Ausstattung und Technik werden über geringere Mietkosten in den kommenden Jahren ausgeglichen.

Wie Pipa betont, sei damit der Modernisierungsprozess allerdings noch nicht abgeschlossen. „Die historischen Gebäude in Rothenbergen müssen sukzessive saniert werden“, erläutert der Aufsichtsratsvorsitzende. Diese Aufgaben seien bereits angelaufen und im Wirtschaftsplan der Gesellschaft berücksichtigt.

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