13.06.2013 


 
200. Stern für Anita Winiarska, v.l.: Helmtrud Abs (AQA), Erika Kollmann (KCA), Erich Pipa, Anita Winiarska
und Sabine Farr-Bernges (AQA) sowie Herbert Kurnoth (FM, KCA)

Landrat Erich Pipa übergibt 200. Job-Stern an Anita Winiarska, Werkakademie: „3 W-Mein Weg zum Job“ – Angebot zum beruflichen Wiedereinstieg.

Das Kommunale Center für Arbeit (KCA) und die Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) bieten seit Januar 2012 für Empfänger von Arbeitslosengeld II mit großem Erfolg eine Werkakademie 3W an. Mit diesem Sofortangebot werden die Interessenten fit für den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt gemacht.

Hinter dem Kürzel 3W verbergen sich die drei zentralen Fragen: „Was kann ich?“, „Wo kann ich das einsetzen?“ und „Wie komme ich dahin?“. Die beiden kreiseigenen Gesellschaften trainieren Langzeitarbeitslose darin, sich aus eigener Kraft wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Sie lernen Stellen zu recherchieren, Bewerbungsunterlagen zu optimieren und werden bei der Suche nach einem Arbeitsplatz unterstützt.

Anita Winiarska kommt aus Polen, lebt im Main-Kinzig-Kreis und gehört zu den Teilnehmern der Akademie, acht Wochen lang war sie an vier Tagen in der Woche jeweils drei Stunden vor Ort in Hanau. Jetzt hat sie einen Ausbildungsplatz zur Handelsfachwirtin bekommen. Dazu gratulierte ihr Landrat Erich Pipa. „Durchhaltevermögen und viel Erfolg in der Ausbildung“, wünschte er ihr.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde erhielt Anita Winiarska von Landrat Erich Pipa den besonderen Stern und sie durfte diesen 200. an das Fenster kleben.

Die Fenster der Seminarräume in der Donaustraße in Hanau sind über und über mit silbernen Sternen geschmückt. „Das sind unsere Jobstars“, berichtet Helmtrud Abs, Geschäftsführerin der AQA. Für alle Teilnehmer, die einen Arbeitsvertrag unterschreiben, gibt es einen solchen Stern. „In den vergangenen Monaten haben es 200 Menschen geschafft, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen und haben eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gefunden, freut sich Helmtrud Abs über die erfolgreiche Bilanz. Weitere 100 sind es in Gelnhausen, hier startete die Werkakademie im September vergangenen Jahres.

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