04.02.2014 


 
 

Der Main-Kinzig-Kreis fördert im Rahmen des Landesprogramms „Arbeitsmarktbudget“ das Seminar „Karrierestart mit Kind“.

Es handelt sich hier um ein gemeinsames Angebot der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) und dem Kommunalen Center für Arbeit (KCA), finanziert vom Land Hessen und dem Europäischen Sozialfond und richtet sich an alleinerziehende Mütter.

Im Main-Kinzig-Kreis sind 2.773 Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren auf Arbeitslosengeld II angewiesen. Viele Alleinerziehende benötigen staatliche Hilfen. Deshalb unterstützt der Main-Kinzig-Kreis mit dem Projekt „Karrierestart mit Kind“ alleinerziehende Mütter auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt.

Entsprechend dem Motto: „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird den Kursteilnehmerinnen wohnortnah eine neue Perspektive gegeben.

Von Beginn an werden sie bei der Organisation der Kinderbetreuung unterstützt, erhalten Hilfe bei der beruflichen Orientierung, Bewerbungstraining und die Möglichkeit den Pkw-Führerschein zu erwerben.

Im Rahmen einer kleinen Abschlusspräsentation berichteten die Frauen über Ihre Erfolge und Perspektiven für ihren beruflichen Wiedereinstieg. Nicht nur, dass sie mit dem Erwerb des Führerscheins viel mobiler und flexibler geworden sind, so haben die 33 Frauen inzwischen auch eine ganz konkrete Vorstellung davon, was sie beruflich erreichen möchten. Ob als Verkäuferin im Einzelhandel, Erzieherin in Kitas, eine Tätigkeit im Büro oder eine Ausbildung im Bereich der Alten- oder Krankenpflege, fast alle von ihnen haben einen ihren Wünschen und Fähigkeiten entsprechend nächsten Schritt ins Berufsleben vor sich.

Bereits während des Projektes oder unmittelbar im Anschluss haben sieben Frauen eine Arbeit gefunden, elf Teilnehmerinnen konnten eine Ausbildung beginnen oder haben eine Zusage für einen Ausbildungsplatz, und für einige Teilnehmerinnen schließen sich weitere Qualifikationen an.

Helmtrud Abs, Geschäftsführerin der AQA, freute sich gemeinsam mit Michael Krumbe, Vorstand KCA, über diese Erfolgsmeldungen der Frauen. Beide sind sich sicher, dass die Teilnehmerinnen den Weg in die Erwerbstätigkeit und damit auch Unabhängigkeit schaffen werden.

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