25.11.2014 


 

Vor wenigen Tagen lud das Kreisfamilienbündnis ins Main-Kinzig-Forum nach Gelnhausen zu einem Fachtag zum Thema „Volle Fachkraft durch Ausbildung in Teilzeit“.

„Mit diesem Fachtag wollen wir einen Eindruck vermitteln, was Teilzeitausbildung beinhaltet, welche Hürden zu überwinden sind, welche Vorteile sie bietet und welche Partner unterstützend zur Seite stehen“, berichtete Ute Pfaff-Hamann, Koordinatorin des Familienbündnisses und Kreisfrauenbeauftragte. In ihrer Rede überbrachte sie auch die Grüße der Kreisgremien, insbesondere von der Schirmherrin der Veranstaltung, Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete und Frauendezernentin.

Seit 2005 gibt es die Möglichkeit, die leider noch nicht sehr verbreitet sei.

Zum Auftakt der Veranstaltung informierte Sabine Weigel von der berufundfamilie GmbH in ihrem Vortrag über die Steigerung von Arbeitgeberattraktivität durch familienbewusste Teilzeitausbildung. Sie berichtete über die positiven Rückmeldungen von Ausbildungsbetrieben, die mit den familienfreundlichen Angeboten durchweg gute Erfahrungen machen. Die Arbeitsleistung, die Zuverlässigkeit und der Lernerfolg seien gleich hoch wie in der Vollzeitausbildung, aber die Teilnehmer seien weitaus höher motiviert.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren Elke Bischoff, vom Verein für berufliche Frauenförderung, Oliver Fischer, vom Gesamtverband der Arbeitgeber Osthessens, sowie Thomas Baschek und Susanne Langstroff von der Deutschen Telekom AG und Uwe Walz, Gesellschaft für medizinisches Fahr- und Transportkostenmanagement Frankfurt, Auszubildende von der AQA und Telekom über Vor- und Nachteile der Teilzeitausbildung.

Zum Abschluss der Veranstaltung hatten Arbeitgeber und Interessierte die Möglichkeit sich mit den Partnern auszutauschen, zu denen die Industrie- und Handelskammer, die Agentur für Arbeit, das Kommunale Center für Arbeit (KCA), die Gesellschaft für Qualifizierung und Ausbildung (AQA) sowie die Alten- und Pflegezentren, der Fachbereich für Wirtschaft und Arbeit im Main-Kinzig-Kreis und die Zentralstelle für Kinderbetreuung des Jugendamtes gehörten.

 

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